DRK Walldorf zieht in den Waldenserhofsaal

Breite Zustimmung für die Rochade

Müssen dem Neubau des Walldorfer Feuerwehrgeräteshauses an der Okrifteler Straße weichen: Diverse ältere Hallen und Objekte, darunter die des DRK Walldorf. Foto: Friedrich

Mörfelden-Walldorf – Das Abriss-Urteil über den Waldenserhofsaal ist längst gesprochen. Die Immobilie aus der Nachkiegszeit hat ihre besten Jahre hinter sich und sollte auch im Zuge der Neuentwicklung einer Waldenser Mitte Platz machen für die Entwicklung eines attraktiven Walldorfer Stadtkerns. Doch weil an anderer Stelle, nämlich dem Feuerwehrgerätehaus in Walldorf, bald die Bagger rollen, erfährt der seit einem Jahr leer stehende Waldenserhofsaal eine kleine Renaissance. 

Das DRK Walldorf wird einziehen. Denn die Gebäude des Roten Kreuzes an der Okrifteler Straße müssen dem Neubau der Walldorfer Feuerwache weichen und das Gelände soll demnächst planiert werden.
Im Stadtparlament gab es jüngst Zustimmung für die Rochade. Am 1. Juli soll das DRK in den Waldenserhofsaal umsiedeln, der für diese Nutzung angepasst wird. Die Einsatzabteilung, der Katastrophenschutz und die Kleiderkammer des DRK sind mit dieser Übergangslösung gemeinsam an einem Ort angesiedelt. 
Das Gebäude ist nicht erhaltenswert. Auch im Hinblick auf die geplante Neuentwicklung der Waldenser Mitte bis Anfang 2020 wurde der Waldenserhofsaal von den Nutzungen der Vereine freigemacht, die technischen Anschlüsse gekappt und alles zum Abbruch vorbereitet – jetzt muss ein nutzbarer Zustand wieder hergestellt werden. Im Außenbereich werden zwei größere Garagen aufgestellt, in denen zwei Einsatzfahrzeuge des DRK witterungsgeschützt Platz finden werden. Die erforderlichen baulichen Maßnahmen werden auf ungefähr 120 000 Euro geschätzt. Bis zu 50 000 Euro hat der Fachdienst Einsatzplanung und Katastrophenschutz des Kreises Groß-Gerau der Stadt zugesagt. Bis Sommer 2024, so die Prognose, wird die Hilfsorganisation das Übergangsdomizil nutzen. Einstimmig wurde ein zweiter Antrag im Parlament verabschiedet: Das DRK Mörfelden erhält einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 9300 Euro. Das entspricht 20 Prozent der Kosten, die das Rote Kreuz für einen neuen Mannschaftstransportwagen aufbringen musste. Das Fahrzeug dient dem Transport von Helfern, bei Evakuierungen und anderen Einsätzen sowie dem Transport von Material.
Mit 44 000 Euro schlägt die Anschaffung zu Buche und weitere 2 500 Euro müssen in die Sonderausstattung mit Funk, Beklebung und Signalanlage investiert werden. Das neue Fahrzeug war eine dringende Angelegenheit, denn sein Vorgänger ist 24 Jahre alt und neben diversen Zipperlein regnet es sogar durchs Dach. ula
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