Auftritt in der Manege

Waldenser-Schüler freuen sich auf ein besonderes Zirkusprojekt

ZIRKUSPROJEKT: Jonas Bahrenberg erklärte den Kindern der Waldenser-Schule, was ab dem 18. Mai auf sie zukommt. Mit dabei war auch Zirkusmaskottchen Luna, das für einige Lacher sorgte. (Foto: Schwappacher)

Mörfelden-Walldorf. Die Waldenser-Schule wird eine Woche lang zur Akademie für zukünftige Zirkuskünstler. Bis es soweit ist, dauert es aber noch eine Weile. Am Dienstag stellte sich nun schon einmal Projektleiter Jonas Bahrenberg vor und erklärte den Kindern, was sie erwartet. Damit auch jeder in die richtige Zirkusgruppe kommt, füllten die Kinder kleine Wunschzettel aus. Ermöglicht wurde das Projekt durch die Initiative des Fördervereins, der sich an den Kosten beteiligt und bei der Organisation mithilft.

Am 18. Mai macht der „Circus Tausendtraum“ Station in Walldorf und baut sein großes Zelt auf dem Festplatz auf. Eine Woche wird mit den Kindern geprobt und trainiert. Zum Abschluss sind drei öffentliche Vorstellungen geplant. Jedes Mal können dann bis zu 400 Zuschauer die Tricks und Kunststücke verfolgen. „Wir bringen alles mit was man dafür braucht, ihr müsst nur für das Publikum sorgen“, erklärte Bahrenberg.
Das stimmt aber nur halb, denn die Kinder sollen nicht nur alle Verwandten und Freunde mitbringen. Auch eine Portion Mut müssen sie dabei haben, denn immerhin steigen sie als Fakir, Clown, Artist oder Zauberer in die Manege.
„Zirkuspädagogik deckt ganz viel ab“, erklärte Bahrenberg das Projekt. Trainiert wird die Motorik, der Gleichgewichtssinn, aber auch Kreativität und Improvisationstalent. „Als Clown muss man auch spontan sein können und schnell reagieren“, berichtete Bahrenberg. Am wichtigsten findet er aber den Zusammenhalt. Nur wenn alle Kinder gemeinsam mitmachen, gebe es eine gute Vorführung.
Dabei lernen sich die Kinder über ihre Klassen- und Stufengrenzen hinweg kennen. Denn in allen Gruppen sind Erstklässler mit älteren Schülern zusammen, ergänzte Rektor Hans-Jürgen Wenig. Wenn gerade kein Training ansteht, wird gebastelt oder gelesen. „Es dreht sich alles um das Thema Zirkus“, sagte der Rektor weiter, der bei einem ähnlichen Projekt an einer anderen Schule mitarbeitete. Für Kinder, Lehrer und Eltern sei es ein einmaliges Erlebnis. „Da spricht man noch Jahre später drüber“, betonte Wenig. Am liebsten würde er daher regelmäßig einen Zirkus einladen, damit alle Grundschüler die besondere Erfahrung einmal machen können.
Um Geld für das Zirkusprojekt zu sammeln, organisiert die Waldenser-Schule am Dienstag, dem 21. April, einen Sponsorenlauf. Dabei sind die Kinder ab 8.45 Uhr auf dem Kunstrasenplatz von Rot-Weiß Walldorf unterwegs. Für jede Runde die sie schaffen gibt es eine Spende, berichtete Rektor Wenig. Bei schlechtem Wetter soll der Sponsorenlauf auf Freitag, 24. April, verschoben werden. (seb)

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