Tennissport bei jedem Wetter

Viele Helfer packen mit an und bauen die Traglufthalle auf

GEMEINSAM ANPACKEN mussten die Helfer beim Ausrichten der Folie für die Traglufthalle. (Foto: Kriewitz)

Kelsterbach. „Wir bauen die Halle etwa zum vierzehnten Mal auf“, sagt der Platzwart des Tennisclubs, Michael Antes. Rund 25 Helfer packten mit an, um die große Traglufthalle auf dem Tennisplatz zu errichten. Damit beginnt für die Sportler wieder der Winterspielbetrieb. 

Viele der Vereinsmitglieder nutzten den Aufbau der Traglufthalle, um ihre Stunden für den Arbeitseinsatz beim Verein abzuleisten. Zur Vorbereitung musste der Rahmen festgeschraubt werden, um die Halle im Boden zu verankern – auch einige Frauen halfen hier aktiv mit. Schwere Arbeit erwartete die Helfer beim eigentlichen Aufbau der Halle. Gemeinsam musste auch beim Ausrichten der Folien angepackt werden. 
Das Tragen und Montieren der Stahlseile erforderte ebenfalls Teamarbeit. Salvatore Manfredi von der Traglufthallen-Firma leitete die Vereinsmitglieder bei der Montage an. „Ein Kern von erfahrenen Leuten ist in jedem Jahr dabei. Es helfen aber auch viele Neue mit“, meinte Antes. Nachdem die Konstruktion justiert und befestigt worden war, konnte die Halle Stück für Stück mit dem Gebläse aufgerichtet werden. „Jetzt müssen wir nur noch den Platz herrichten und die Netze installieren. Dann kann der Spielbetrieb wieder losgehen.“ Etwa bis Ostern kann man dadurch überdacht und beheizt, unabhängig von Wind und Wetter, Tennis spielen. Die Halle sei bereits jetzt ziemlich nachgefragt und nahezu ausgebucht, erzählte Antes. Auch Sportler von außerhalb mieten die Halle für ihre Trainingseinheiten. 
Nach dem anstrengenden Aufbau ist es Tradition, dass am Abend gemeinsam mit den Mitgliedern gefeiert wird. Der Wirt Apostolus und seine Frau Tina bereiteten dazu wieder ein Wildschwein auf dem Grill zu. Das Fest war zugleich Anlass, die beiden Wirte zu verabschieden. Nach Ende des Monats werden sie die Bewirtung des Clubhauses nicht mehr weiterführen.
„Es ist ein komisches Gefühl, die Gaststätte nach zwanzig Jahren aufzugeben“, so Apostolus. „Aber wir freuen uns schon auf ein normales Leben ohne Selbstständigkeit und auf die freien Wochenenden und Abende zuhause.“ Seine Frau Tina wird im Kindergarten St. Martin kochen. Apostolus wird dem Verein aber als Platzwart erhalten bleiben. Ein neuer Wirt für das Vereinsheim sei schon im Gespräch. „Am Ende bleibt uns nur, allen Danke zu sagen. Wir hatten eine schöne Zeit“, so Apostolus. (mki)

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