TC Kelsterbach ist gut durch Corona-Jahr 2020 gekommen

Freude über Mitgliederzuwachs/ Clubanlage soll attraktiver werden

Endlich wieder Leistungssport: Auch beim Tennisclub Kelsterbach sind am Wochenende die Filzbälle über den roten Sand geflogen – hier spielt Philipp Hoppmann vor den Augen einiger Zuschauer. Foto: Postl

Kelsterbach – Seit gut zwei Wochen fliegen wieder die gelben Filzbälle über den roten Sand: Auch der Tennisclub Kelsterbach (TCK) ist nach langer Corona-Pause in die neue Medenrunde gestartet. „Wir waren ja in Corona-Zeiten etwas privilegiert, denn Individualsport war ja, wenngleich eingeschränkt, dennoch möglich“, beschreibt TCK-Sportwart Stefan Stieger die Lage.

Ein wenig gefeiert wurde der Saisonstart nun am Sonntagmittag mit einem kleinen Grillfest auf dem Vereinsgelände am Sportpark. „Eine Stunde lang gibt es freie Getränke, und jeder kann sich an der Grillstation bedienen“, so der Sportwart. Dieses Angebot wird denn auch reichlich genutzt. Davor war bereits Action auf dem Platz angesagt: Das Team Herren I empfing die zweite Mannschaft des TC Seeheim und gewann klar mit 6:0, die Herren II mussten sich gegen RW Groß-Gerau III mit 2:4 geschlagen geben. 
Wenige Tage vor dem geselligen Grillfest hatte der TCK zur Jahreshauptversammlung geladen, die coronabedingt im Freien auf der Terrasse des Vereinsheims stattfand. Man habe mit den Tennissport-Regularien im vergangenen Jahr großes Glück gehabt und habe den Sport – bis auf wenige Ausnahmen – grundsätzlich das ganze Jahr ausüben können. Doppel und Gruppentrainings – und damit auch das Schnuppertraining – seien jedoch leider nicht möglich gewesen, berichtete TCK-Geschäftsführer Jörg Schmalohr.
Trotz aller Umstände haben sich die Mitgliederzahlen positiv entwickelt. Die 29 Austritte im vergangenen Jahr konnten durch 33 Eintritte aufgefangen werden. Aktuell zählt der TCK 229 Mitglieder, im ersten Halbjahr 2021 kamen zehn neue hinzu, darunter neun Erwachsene, so Schmalohr, der in seinem Bericht auch auf den Abschluss der umfangreichen Umgestaltungsarbeiten rund um die Clubhausanlage mit der angeschlossenen Gaststätte verwies. Dennoch sei Corona ein Schock in einem für alle nie da gewesenen Ausmaß gewesen, blickte TCK-Präsident Thomas Gesing in seinem Bericht zurück. „Die drastischen Einschränkungen des öffentlichen Lebens haben leider auch vor unserem Tennisclub nicht Halt gemacht. Hoffen wir, dass mit weiteren Impffortschritten die vielen Einschränkungen unseres Tennislebens nach und nach verschwinden“, so Gesing.
 Die Ungewissheit, wie es mit dem TCK weitergeht, habe den Vorstand das ganze Jahr über beschäftigt, vor allem die finanziellen Auswirkungen seien nicht abzusehen gewesen. Er sei froh, dass man es gemeinschaftlich geschafft habe, auf alle Fragen Antworten zu finden, auch wenn diese nicht immer zufriedenstellend gewesen seien, erläuterte Gesing in seinem Geschäftsbericht. Er dankte der Stadt Kelsterbach, die auch den TCK unterstützt hat, um in dieser schwierigen Phase den Sport weiter zu ermöglichen.
„Sportlich haben wir, glaube ich, die richtigen Weichen gestellt“, bilanzierte Gesing. Trotz großer Ungewissheit standen 2020 drei Teams für die Medenrunde bereit: eine Damen- und zwei Herrenmannschaften. Die Damen schlossen als Spielgemeinschaft Raunheim/Kelsterbach/Groß-Gerau in der Bezirksliga A mit dem zweiten Tabellenplatz ab. Die Herren I konnten ihren Traum vom Aufstieg aus der Bezirksoberliga in die hessenweite Gruppenliga ungeschlagen umsetzen. Die Herren II hätten trotz einiger Besetzungssorgen so manch gutes Ergebnis erspielt. 
Der TCK will auch weiter in seine Clubanlage investieren. So sollen der Gastraum weiter umgestaltet und der Biergarten durch komfortablere Sitzgelegenheiten attraktiver werden. Auch die Bepflanzung soll erweitert werden. „Hier gebührt der Garten AG ein ganz großer Dank für ihren unermüdlichen Einsatz, die vielen kreativen Ideen und deren Umsetzung“, lobte Gesing das Engagement vieler Mitglieder.
Auch Schatzmeister Jens Simon konnte Positives berichten. Mit der Überarbeitung des Nutzungsvertrages zwischen Club und Stadt werde – wie bei anderen Vereinen auch – die Reinigung der Sanitärräume teils von der Stadt getragen. Da sich zudem die Versicherung der Tragluft-Tennishalle bei gleicher Leistung fast halbiert habe, entlasteten beide Maßnahmen den TCK dauerhaft um rund 10 000 Euro im Jahr. Aufgrund der Coronapandemie habe man im Herbst 2020 nicht gewusst, wie sich die Situation auf die Halleneinnahmen auswirken werde, und so hatte man sich auf deutlich sinkende Einnahmen eingestellt. „Alle geplanten Investitionen wurden erst einmal auf Stopp gestellt“, so Simon. Allerdings sei das Gegenteil eingetreten: Man habe alle Investitionen in Angriff nehmen können.
Um der Jugendleiterin Frauke Saßmannshausen Planungssicherheit für ihre Projekte und Fördermaßnahmen für Kinder und Jugendliche zu geben, hat der Vorstand beschlossen, alle Beitragseinnahmen der Mitglieder unter 18 Jahren zu Jahresbeginn dem Jugendkonto gutzuschreiben.
Wie Sportwart Stieger bestätigte, will der TCK noch in diesem Sommer sein Projekt „Beach-Tennisanlage“ realisieren. „Die Stadt hat uns auch hier ihre Unterstützung zugesagt, dadurch wollen wir für alle unser Sportangebot erweitern und die Attraktivität unserer Anlage weiter erhöhen“, so Stieger.  pos/red
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