Tanz durch die Steppe

Kita-Kinder führen „König der Löwen“ auf

TIERISCH WILD ging es beim Sommerfest der katholischen Kindertagesstätte St. Markus in Kelsterbach zu. Die Kinder hatten sich exotische Tiermasken übergestreift und ihr Außengelände in eine afrikanische Steppe verwandelt, um das Stück „König der Löwen“ aufzuführen.  (Foto: Scherer)

Kelsterbach. Wilde Löwen, vorlaute Erdmännchen und niederträchtige Hyänen trieben ihr Unwesen in der katholischen Kindertagesstätte St. Markus. Denn das Außengelände der Einrichtung hatte sich kurzzeitig in eine afrikanische Steppe verwandelt. Beim Sommerfest zeigten die Mädchen und Jungen zusammen mit den Erzieherinnen das Musical „König der Löwen“. Außerdem führten die Kinder als Zugabe noch einen afrikanischen Tanz auf.

Drei Wochen lang hatten die Kinder für ihren Auftritt geprobt. Angelehnt an den Disneyfilm wurden Szenen aus dem „König der Löwen“ nachgespielt, und natürlich durfte auch das Lied „Hakuna Matata“ nicht fehlen. Neben den Tiermasken hatten die Kinder zudem die Kulissen gestaltet und so afrikanisches Flair nach Kelsterbach geholt. Entsprechend laut und begeistert war am Ende der Musical-Aufführung dann der Applaus vom Publikum.
Zum Sommerfest waren aber nicht nur die Eltern und Großeltern der aktuellen Kita-Kinder gekommen. Es hätten auch viele ehemalige Kita-Kinder mit ihren Eltern vorbeigeschaut, freute sich Leiterin Giovanna Schneider.
Nach der Aufführung waren alle Gäste zum gemütlichen Beisammensein eingeladen. Unterstützt wurden die Erzieherinnen von den Eltern, die am Grill oder der Kuchentheke standen. Viele Mütter und Väter hatten wieder selbst gemachte Salate, Kuchen und Spezialitäten aus ihrem Heimatland gespendet. Für Kaffeegenießer gab es in der Pfanne gerösteten, frisch aufgebrühten Kaffee aus Äthiopien.
Für die Kinder hatten die Erzieherinnen verschiedene Spiel- und Bastelstationen aufgebaut. Farbe ins Gesicht oder auf den Arm gab es in Form von Glitzertattoos und beim Kinderschminken. Außerdem konnten die Kinder Tassen bunt bemalen und als Andenken mit nach Hause nehmen.
Während des Sommerfestes verabschiedeten die Kinder ihre Betreuerin Anna Lübbering, die nach fast sieben Jahren in die Kita St. Elisabeth wechselt. Auch für die zwölf Hortkinder und die 28 angehenden Schulkinder war das Fest ein kleiner Abschied. Mit der Verlagerung aller Hortplätze an die Karl-Treutel-Schule werden diese Plätze für die Kleinkindbetreuung frei. Allerdings sind die hundert Plätze der Kindertagesstätte St. Markus bereits alle belegt.
Lob für die Arbeit der insgesamt zehn Erzieherinnen gab es beim Sommerfest vom Ersten Stadtrat Kurt Linnert (SPD). Immer mehr Eltern müssten den ganzen Tag arbeiten und seien auf einen Betreuungsplatz angewiesen. Für die Kinder selbst spiele sich ein großer Teil der ersten Jahre in der Kita ab. Umso wichtiger sei deswegen die hervorragende Arbeit, die in den Kitas von den Betreuern geleistet werde, so Linnert. (nad)

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