Ein Strauß bunter Melodien

Büttelborner Blasorchester überzeugt mit seiner Bandbreite

BEEINDRUCKTE mit seiner musikalischen Vielseitigkeit: Das Blasorchester Büttelborn. (Foto: Postl)

Kelsterbach. Ein echtes musikalisches Highlight war das Frühjahrskonzert des Blasorchesters Büttelborn im Fritz-Treutel-Haus. Im Rahmen des Jubiläums „60 Jahre Stadt Kelsterbach“ präsentierten die mehr als 50 Musiker einen bunten Melodienstrauß.
 

Fulminant war der Auftakt mit dem „Florentiner Marsch“ des tschechischen Komponisten Julius Fucik. Dirigent Ulrich Conzen führte die Musiker nicht nur gekonnt mit dem Taktstock, sondern gab auch zu den einzelnen Stücken informative Erläuterungen. So erfuhr das Publikum viel über den Inhalt der Oper „Die diebische Elster“ von Gioacchino Rossini. Beinahe wäre ein armes Dienstmädchen in schwere Ungnade gefallen, hätte man den silbernen Löffel nicht im Nest einer diebischen Elster gefunden. Die ganze Tragik der Geschichte bis hin zur glücklichen Auflösung gaben die Musiker mit ihrer Interpretation der Ouvertüre wieder.
Ein Blasorchester und die Oper Carmen – passt das zusammen? Wenn diese Komposition aus der Feder von Georges Bizet vom Büttelborner Blasorchester dargeboten wird, dann schon.
Auch Werke Giuseppe Verdis standen auf dem Programm. Beim berühmten Trinklied aus „La Traviata“ spielten sich Isa Lehmkul (Klarinette) und Moritz Kreutzer (Tenorhorn) buchstäblich in den Vordergrund und schufen mit den Trompetern, die von der Empore aus dem Orchester zuspielten, eine Atmosphäre wie in der berühmten Arena von Verona.
Dass die Musikerinnen und Musiker um Ulrich Conzen auch moderne Kompositionen beherrschen, bewiesen sie im zweiten Teil des Konzertes. Filmmusik aus „Robin Hood“ und „The Pink Panther“ wurden von Ute Walter (Bariton-Saxophon), Silvia Hürter (Tenor-Saxophon) und Christof Hürter (Trompete) perfekt umgesetzt und vom Publikum begeistert aufgenommen.
Beim „Libertango & Adios Nonino“ aus der Feder des berühmten argentinischen Komponisten Astor Piazzolla fehlte nur noch das Tango-Paar auf der Bühne.
Der Ausflug in die „Klezmer Classics“ gehörte wohl zum Höhepunkt des Abends. Die Lebendigkeit mit der die Solisten Andreas Vierling (Klarinette), Fred Kraus (Cornet), Hubert Kraus (Helikon) und Ursula Hürter (Akkordeon) traditionelle Klezmer-Kompositionen darboten, faszinierten das Publikum.
Zum Schluss gab es tosenden Applaus für die Musiker, die mit ihrer großen Bandbreite überzeugten. (pos)

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