Stadt zeichnet engagierte Kelsterbacher aus

Ehrenabend im Bürgersaal mit Showprogramm

HÖCHSTE AUSZEICHNUNG DER STADT: Den Ehrenbrief für 25-jährige ehrenamtliche Tätigkeit erhielten (von links) Detlev Pallat und Wolfgang Helmerich (beide Anglerfreunde Kelsterbach) sowie Günter Schneider (DGB Kelsterbach) und Andreas Ehrhard vom DRK Ortsverein Raunheim-Kelsterbach. (Foto: Scherer)

 

Kelsterbach (nad). Festlich gedeckte Tische, ein üppiges Buffet und ein unterhaltsames Showprogramm: Würdig war der Rahmen, zu würdigen der Einsatz vieler Kelsterbacher, die sich seit Jahren ehrenamtlich engagieren, sei es in Sport- und Kulturvereinen oder in sozialen Vereinigungen und Rettungsdiensten. Rund 50 Sportlerinnen und Sportler und 30 Ehrenamtliche wurden am Samstagabend beim Ehrenabend der Stadt für ihre Leistungen ausgezeichnet. 

Eine besondere und für diesen Abend vorgesehene Ehrung musste jedoch verschoben werden. So sollte dem ehemaligen Rathauschef Erhard Engisch (SPD) die Ehrenbürgermeisterwürde verliehen werden. Allerdings war Engisch erkrankt, sodass die offizielle Übergabe der Urkunde nun zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird. „Sie alle sorgen dafür, dass Kelsterbach eine lebendige Stadt ist“, lobte Bürgermeister Manfred Ockel den Einsatz der Aktiven vor rund 300 Gästen im Bürgersaal. Wichtige Entscheidungen würden in den nächsten Monaten und Jahren anstehen, sei es Sachen Gewerbeansiedlungen, Nahmobilität oder der Neubau der Karl-Treutel-Schule. Themen, die politisch diskutiert würden, aber auch wegweisend seien, was die Zukunft der Stadt angehe, sagte Ockel.  Die Kommunen seien weiter in Pflicht, für bezahlbaren Wohnraum, ausreichende Betreuung in Kitas und Schulen sowie eine gute Infrastruktur zu sorgen, damit sich junge Familien in der Stadt wohlfühlten. „Das ist auch für die Vereinsarbeit wichtig, denn ohne Nachwuchs können die Vereine nicht überleben.“ Für die Umsetzung der Ziele sei bürgerschaftliches Engagement notwendig. „Es ist wichtig, dass Sie mit uns diskutieren“, betonte der Bürgermeister. Er hoffe, dass sich die Mitglieder in den aktuell rund 50 aktiven Vereinen auch weiterhin so engagieren, wie bisher.

Stadt wird engagierte Bürger immer fördern und unterstützen

„Es sind immer dieselben“ – diesen oft negativ behafteten Satz habe sicherlich jeder Vereinsschaffende schon einmal gehört, sagte Thorsten Schreiner. „Aber wenn es immer dieselben sind, spricht das ja vielleicht für die Zuverlässigkeit“, lobte der Vereinsringvorsitzende die Aktiven.
Die Vereine hätten einen Bildungs- und Erziehungsauftrag, viele Vereine würden zudem viel für die Solidargemeinschaft tun und sich beispielsweise mit geselligen Angeboten um ältere Menschen kümmern. Die Helfer würden dafür ihre Freizeit opfern, Feste organisieren oder Kinder zu Wettkämpfen fahren. „Da ist es vielleicht sogar gut, wenn es immer dieselben sind und das an die nächste Generation weitergeben“, sagte Schreiner. Wenn sich von zehn Leuten zwei engagierten, sei es wichtig, die beiden zu fördern, statt mit den acht zu hadern. Die Stadt werde die engagierten Bürger immer fördern und unterstützen, betonte Schreiner.

Ehrenplaketten in Bronze, Silber und Gold

Die Ehrenplakette in Bronze erhielten 19 Bürgerinnen und Bürger, die sich seit mindestens zehn Jahren für das Gemeinwohl oder in Vereinsvorständen engagieren. Ausgezeichnet wurden Silvana Dreilich-Rolle (Frauenhilfe St. Martinsgemeinde), Markus Schnell (Kanu-Club Kelsterbach), Andreas Groß und Alexander Henritzi (beide Grabi-Fan-Club und Adler-Power Kelsterbach), Frank Hoffmann und Detlef Kraft (beide Kegelclub Rot-Weiß), Annette Papenfus (Kegelclub Fortuna), Michael Lechelt, Maximilian Seib und Sebastian Gomolka (alle Kegelclub Cosmos), Thomas Köhlhofer, Jürgen Hechler, Eva Hechler und Markus Lanzendörfer (alle Country Company), Peter Thole (Anglerfreunde Kelsterbach), Silke Möller (Paddler-Gilde Kelsterbach) sowie Yannick Seib, Justin Otto und Jakub Rudziewicz (alle Freiwillige Feuerwehr).
Die Ehrenplakette in Silber für 15-jährige ehrenamtliche Tätigkeit erhielten Christa von der Burg und Katja Ehrlich (beide Frauenhilfe St. Martinsgemeinde), Gabriele Posselt, Heidemarie Hummel und Hildegard Schäfer (alle Gesangsverein Einigkeit), Thomas Erdweg (SG Bahnhof) und Theodoros Papakyriakou (Grabi-Fan-Club und Adler-Power Kelsterbach). Die Ehrenplakette in Gold für ihr 20-jähriges Engagement erhielten Thomas Faeth und Johannes Thiel (beide Kanu-Club Kelsterbach), Jürgen Küchler (Square Dance Club Oakleaves), Harald Michalski (Volksbildungswerk) und Michael Probandt (SG Bahnhof).

Ehrenbriefe für fünf Bürger

Mit der höchsten Auszeichnung – dem Ehrenbrief der Stadt – wurden fünf Kelsterbacher für ihr mindestens 25-jähriges und ehrenamtliches Engagement in Vereinen oder Organisationen ausgezeichnet. Einen Ehrenbrief erhielt Andreas Ehrhard vom DRK Ortsverein Raunheim-Kelsterbach. Ehrhard ist stellvertretender Leiter der Einsatzabteilung und unter anderem Lehrbeauftragter beim DRK Landesverband, Fachberater für chemische, biologische, radioaktive und nukleare Gefahrstoffe und in der Einsatzabteilung Bad König tätig. Ausgezeichnet wurden zudem Detlev Pallat und Wolfgang Helmerich von den Anglerfreunden. Pallat war Wasser- und Jugendwart, kümmert sich als Gewässerwart um den Staudenweiher und kann auf 38 Jahre Vereinsarbeit zurückblicken. Helmerich war unter anderem Wasser- und Sportwart sowie von 1998 bis 2008 Vorsitzender des Vereins. Den Vorsitz hat er seit 2016 wieder inne. Ehrenbriefe gab es auch für Hans Peter Krause, Schriftführer und Schwerbehinderten-Vertreter beim DGB-Ortsverband, sowie Günter Schneider. Schneider war lange Jahre Vorsitzender des DGB Kelsterbach, aktuell ist er Pressewart und organisiert zusammen mit Margarete Sander von der SPD AG 60 plus regelmäßig den Heimatnachmittag „Kelsterbach einst und heute“. 
Sehen lassen konnte sich das Showprogramm auf der Bühne. Eine bezaubernde Mischung aus Tanz und rhythmischer Sportgymnastik boten die jungen Sportlerinnen der Turn- und Sportgemeinschaft Neu-Isenburg, die als verträumte Ballerinas auftraten.
Mit spektakulären Showeinlagen beeindruckten die Akrobaten von „Wheel Sensation“. Eine farbenfrohe Jonglage mit einem LED-Würfel zeigte zunächst Boy Looijen, der anschließend mit Laura Stullich noch eine atemberaubende akrobatische Einlage an einem Vertikaltuch zeigte. Scheinbar schwerelos bewegte sich das Paar mehrere Meter zu Musik über dem Boden und begeisterte so die Zuschauer. Für die musikalische Umrahmung des Ehrenabends sorgte das Gloria-Sextett.

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