Sport- und Wellnessbad Kelsterbach feiert 10. Geburtstag

Party am Samstag mit Krake Cally, Torte und Technikführungen

GRUPPENBILD MIT KRAKE CALLY: Schwimmbadleiter Harold Dorssers, Bürgermeister Manfred Ockel und GMF-Projektleiter Thomas Eichhorn (von links) stellen das Maskottchen vor. (Foto: Koslowski) 

Kelsterbach (rko). Das Sport- und Wellnessbad feiert Geburtstag. Vor zehn Jahren, am 4. Februar 2010, wurde das Kombibad mit Saunalandschaft eröffnet. Zum runden Geburtstag gibt es am Samstag, 8. Februar, eine Feier mit einem abwechslungsreichen Programm, Torte und lebensgroßem Kraken-Maskottchen.

Das Sport- und Wellnessbad ist eng mit der Geschichte von Bürgermeister Manfred Ockel in Kelsterbach verbunden. Sie beginnt schon 2005, als er Erster Stadtrat wurde. Damals gab es noch das große Freizeitbad, gebaut unter Bürgermeister Fritz Treutel, das ob seiner großen Wasserfläche, dem Wellenbad, der Riesenrutsche und der großen Liegeflächen von vielen Kelsterbacher vermisst wird. Allerdings sei das damalige Freizeitbad stark sanierungsbedürftig gewesen, berichtete Ockel bei der Vorstellung des Programms zur Geburtstagsfeier. Eine Sanierung, so der Bürgermeister, hätte viele Millionen Euro verschlungen, nicht zu vergessen die immensen Kosten für die Unterhaltung des großen Bades. Das frühere Freizeitbad sei aus einem kleinen Hallenbad entwickelt worden. Der Zulauf sei enorm gewesen, mitunter hätten die Kassen wegen Überfüllung geschlossen werden müssen, erinnerte sich Ockel. Dazu kam massiver Pkw-Verkehr im Wohnviertel rund um das Schwimmbad.
Er habe als damaliger Erster Stadtrat die Aufgabe lösen müssen, der Bevölkerung weiterhin ein Schwimmbad zur Verfügung zu stellen, allerdings mit reduzierten Kosten und gleichzeitig professionellem Betrieb. Zugleich sollte eine andere Zielgruppe angesprochen werden. Schulsport und Wellness galt es zu integrieren. Die privat betriebene Sauna sollte vom Bad übernommen werden. Die Einwohner seien am Entwicklungsprozess beteiligt worden, erinnerte Ockel. Sie wollten weiterhin im Sommer unter freiem Himmel schwimmen. Nicht zuletzt deshalb sei das ein- und ausfahrbare Dach entwickelt worden. Das zwar anfangs immer wieder Probleme machte, nun aber funktionsfähig ist.

Bisher rund 1,4 Millionen Gäste im Schwimmbad

Am 4. Februar 2010 – Ockel war bereits seit zwei Jahren Bürgermeister – wurde das neue Sport- und Wellnessbad schließlich feierlich eröffnet. Von den Investitionskosten von 18 Millionen Euro ist noch eine Restschuld von 3,4 Millionen Euro zu begleichen. 1,4 Millionen Gäste besuchten das Schwimmbad seither. „Wir hoffen, dass in diesem Jahr die 1,5 Millionen erreicht wird“, sagte Ockel. Der Umsatz habe im vergangenen Jahr bei 1,35 Millionen Euro gelegen. Die Unterhaltung decke sich allerdings nicht mit den Einnahmen. So bleibt das Schwimmbad ein Zuschussbetrieb. Zuletzt lag der städtische Zuschuss für die Einrichtung bei rund einer Million Euro. Ockel macht darauf aufmerksam, dass viele Kommunen mittlerweile ihr Schwimmbad wegen der hohen Kosten aufgegeben hätten. Ein Grund mehr, den runden Geburtstag zu feiern. Projektleiter Thomas Eichhorn und Betriebsleiter Harold Dorssers, beide vom Betreiber Gesellschaft für Entwicklung und Management von Freizeitsystemen (GMF), werben für den Besuch der Geburtstagsparty am kommenden Samstag. Mit an ihrer Seite: das neue lebensgroße Maskottchen, Krake Cally. Von 14 bis 18 Uhr wird den großen und kleinen Gästen ein abwechslungsreiches Programm geboten. 

Buntes Programm für Groß und Klein

Um 14 Uhr eröffnet der neue Cally-Kinderclub für Mädchen und Jungen zwischen vier und zwölf Jahren. Es werden die verschiedenen Schwimmkursangebote und die Aktivitäten vorgestellt. Für den Kinderclub lägen bereits 55 Anmeldungen vor, so Dorssers. Der DLRG-Bezirk Kelsterbach stellt sich mit verschiedenen Rettungsübungen vor. Technikinteressierte erhalten eine interessante Führung entlang der Wasseraufbereitung. In der Sauna werden spezielle Geburtstagsaufgüsse angeboten. Für Partymusik sorgt ein DJ. Um 16 Uhr wird das zehnjährige Bestehen mit einer kurzen offiziellen Feierstunde gewürdigt. Dabei wird auch den 45 Mitarbeitern Danke gesagt. Von ihnen sind fünf Mitarbeiter seit Anfang an dabei. 
Bürgermeister Ockel denkt anlässlich des Geburtstags an die Weiterentwicklung des Bades, soll es doch um ein Lehrschwimmbecken ergänzt werden – als Ersatz für das in die Jahre gekommene und gut genutzte Becken an der Karl-Treutel-Schule. Die Grundschule wird im Umfeld der Integrierten Ganztagsschule (IGS) neu gebaut, das neue Lehrschwimmbecken soll vorhandene Ressourcen am Sport- und Wellnessbad nutzen.
Die Stadt hat sich um Fördermittel aus dem Schwimmbadinvestitionsprogramm des Landes Hessen beworben. Ockel hat die Hoffnung, dass man in diesem Jahr eine Zusage erhalte. Wenn die Bestätigung eingegangen sei, könne mit der Planung angefangen werden. Baubeginn soll spätestens 2022 sein. Die Schüler der Karl-Treutel-Schule würden das neue Lehrschwimmbecken dann mit dem Bus erreichen. Ockel machte darauf aufmerksam, dass man am Sport- und Wellnessbad ganz andere Möglichkeiten habe. Frank Niedermann, Leiter des Fachbereichs Sport, Kultur und Bildung, wies darauf hin, dass die anderen Schulen der Stadt das Sport- und Wellnessbad bereits seit vielen Jahren nutzen würden. 

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