Spaß mit Schach, Twister und Uno

Spielenachmittag der Bürgermeister-Hardt-Schule bietet reichlich Abwechslung

MENSCH ÄRGERE DICH NICHT: Auch der Klassiker unter den Gesellschaftsspielen – hier in einer extra großen Version – war beim Familiencafé der Bürgermeister-Hardt-Schule sehr gefragt. (Foto: Kriewitz)

Kelsterbach. Figuren gerückt und Karten gezückt wurden beim Familiencafé der Bürgermeister-Hardt-Schule (BHS). Neben einem großen Kuchenbuffet gab es für die rund 150 Besucher an unterschiedlichen Spielstationen viele verschiedene Brett- und Gesellschaftsspielen. 
„Leider werden Brettspiele heute nicht mehr so viel gespielt“, bedauerte Katrin Hoffmann. Die Schulsozialarbeiterin hatte das Familiencafé 2014 im Rahmen der bundesweiten Bildungsinitiative „Spielen macht Schule“ ins Leben gerufen.

Einmal im Jahr findet der Nachmittag an der Grundschule statt. Organisiert wird er eigenverantwortlich von den Schülerinnen und Schülern des dritten Jahrgangs. „Für die Vorbereitung mussten sie sich mit der Idee ihres Spiels auseinandersetzen, sich Strategien überlegen und die Betreuung samt Auf- und Abbau selbst organisieren“, sagte Hoffmann. Im Unterricht wurden die Spiele von den jeweiligen Spielexperten in Kurzreferaten vorgestellt. 
Beim Familiencafé galt es dann, den Besuchern die Spielregeln zu erklären. Neben dem Brettspiel-Klassiker „Mensch ärgere dich nicht“ oder Kartenspielen, darunter „Uno“, durften auch „Das verrückte Labyrinth“ und „Twister“ im Angebot nicht fehlen.
Auch Schach war bei den Kindern beliebt. Die dazugehörige Station betreuten die Freundinnen Rebecca und Mina als Spielexpertinnen. „Wir haben die Schachbretter aufgebaut und erklären die Spielregeln“, so die neunjährigen Schach-Expertinnen, die bei den Partien Tipps gaben. So auch der achtjährigen Lamiss, die zum ersten Mal Schach spielte: „Ich verliere die ganze Zeit – aber es macht trotzdem irgendwie Spaß“, meinte die Schülerin. 
„Der Spielenachmittag kommt immer super an“, freute sich Hoffmann. „Die Kinder lernen immer wieder ein paar neue Spiele kennen. Für die Eltern ist es ein toller Treffpunkt, bei dem sie sich austauschen können.“
Katrin Hoffmann arbeitet seit 2012 als Schulsozialarbeiterin an der BHS. Dort leistet sie Einzelfallhilfe bei Problemen und ist Ansprechpartner für Eltern, Lehrer und Schüler. „Der Bedarf in den Grundschulen ist groß. Die Probleme fangen nicht erst ab der fünften Klasse an“, so Hoffmann. 
Für manche Problemlagen gebe es im Unterricht nicht genügend Zeit. „Die Schulsozialarbeit ist hier ein wichtiger Baustein, der aus dem Schulalltag nicht mehr wegzudenken ist“, berichtete Hoffmann, die stets als Ansprechpartnerin für Schüler, Lehrer und Eltern zur Verfügung steht. Zugleich besucht sie in den Unterrichtsstunden „Soziales Lernen“ in den ersten und zweiten Klassen die Schüler. Dann werden Soft Skills vermittelt, etwa, wie man Konflikte lösen kann. Auch wird über Gefühle, Freunde und Familie gesprochen. 
Aktuell läuft im vierten Jahrgang zusätzlich das Projekt „Auszeit“. Hier besuchen die Kinder während des Schuljahres in Kleingruppen vier Mal die Schulsozialarbeiterin und lernen mittels Traumreisen und verschiedenen Übungen, was Entspannung bedeutet. 
„Viele nennen es Entspannung, wenn sie am Handy daddeln. Hier lernen sie Methoden, mal wirklich zur Ruhe zu kommen und abzuschalten“, berichtete Hoffmann. (mki)

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