Obstbäume für den neuen Kreisel

Maßnahme ist Teil des Programms „Zukunft Stadtgrün“

Der „Kelsterbacher Obstgarten“ entlang der Südlichen Ringstraße nimmt Gestalt an. Mit der Umgestaltung des neuen Kreisverkehrs wurde die Fahrbahn verengt und einst versiegelte Fläche aufgebrochen und begrünt. (Foto: Postl)

Kelsterbach (pos). Am Freitag wurde der letzte von insgesamt 85 Zierapfelbäumen rund um den neuen Kreisel an der Südlichen Ringstraße/Mörfelder Straße gepflanzt. Die Maßnahme ist Teil des Programms „Zukunft Stadtgrün“.

Die meisten Bäume wurden auf dem breiten, neu angelegten Grünstreifen westlich des Kreisels eingesetzt. Die Mitte des Kreisverkehrsplatzes selbst wird die „Eigenmarke“ der Stadt zieren: Hier soll die Apfelsorte „Ruhm aus Kelsterbach“ wachsen.
„Wenn man im nächsten Frühjahr hier entlangfährt, dann wird man die Frühlingspracht der blühenden Zierapfelbäume das erste Mal erleben, von Jahr zu Jahr wird es dann immer schöner“, schwärmte Landschaftsarchitekt Jürgen Wagner. Wo einst Asphalt war – vor allem auf der Seite zu den Wohnhäusern hin – wurde tonnenweise Erde zu einer hügeligen Landschaft aufgeschüttet und mit den Apfelbäumen bepflanzt.
„Wir haben bewusst eine sehr kleinfruchtige Sorte gewählt, damit diese nicht für Menschen, dafür aber für Vögel umso interessanter ist“, betonte Wagner. Damit zielt der Landschaftsarchitekt auf eine mögliche Verkehrsgefährdung ab, die durch „Apfelsammler“ im Herbst hätte ausgehen können. 

Ein Drittel weniger Asphalt, dafür umso mehr Grünfläche

Insgesamt gibt es jetzt im Bereich um den Kreisel rund ein Drittel weniger Asphalt, dafür umso mehr Grünfläche. Entlang der Straßenränder wurde nicht nur Rasen ausgesät, sondern auch Holunder und Liguster gepflanzt. Damit schaffe man eine grüne Verbindung vom Südpark, der ebenfalls noch umgestaltet werde, über den Regionalparkweg zur Stadtmitte, erklärte Wagner.
Die Umgestaltung ist Teil des Programms „Zukunft Stadtgrün“, erklärte Wagner, der mit der Gesamtplanung der Umgestaltungsmaßnahmen des Stadtentwicklungsprogramms beauftragt wurde. Die Stadt hatte sich mit ihrer „Klimainsel Kelsterbach“ für das Bund-Länder-Programm beworben. Der erste Versuch scheiterte, die zweite Bewerbung war erfolgreich und die Stadt wurde 2018 als eine von vier hessischen Kommunen in das Programm aufgenommen.
Das Fördergebiet umfasst unter anderem den Südpark, den Staudenweiher sowie die umliegenden Wohngebiete. Neben der Neugestaltung der Grünflächen ist auch deren bessere Vernetzung mit den Wohngebieten Ziel des Programms. Auch die Spielplätze im Fördergebiet sollen überprüft und erneuert werden. Voraussetzung für die Förderung und Umsetzung der Maßnahmen und Projekte ist ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK), ein Leitfaden, der von Stadt, Fachplanern und Bürgern entwickelt wird. 

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