Nur das Wetter gefällt nicht

Spielen, Basteln, Zoobesuche – Großes Ferienspielprogramm der Hortbetreuung

REGEN? MIR DOCH EGAL! Vom wenig sommerlichen Wetter ließen sich die Mädchen und Jungen bei den Ferienspielen der Schulkindbetreuung nicht beeindrucken. Mit Schirm, Regenjacke und guter Laune starteten die Kinder von Kelsterbach aus zu Ausflügen nach Frankfurt – oder es wurde gespielt und gebastelt.  (Foto: Scherer)

Kelsterbach. Kickboxen, eine Tatort-Rallye oder eine Runde „Mensch ärgere dich nicht“ spielen. – Keine Langeweile kommt bei den Sommerferienspielen der Schulkindbetreuung auf.

Noch bis zum Ende der großen Ferien wird in und um die Container an der Karl-Treutel-Schule (KTS) gespielt und gebastelt. Für Abwechslung sorgen außerdem Ausflüge, unter anderem zum Frankfurter Flughafen oder den Mainzer Volkspark. Die erste Woche endet am morgigen Freitag, 28. Juli, mit einem Grillfest und Wasserspielen – sofern das Wetter mitspielt.
Denn Regenschirme und Regenjacken waren das nötige Rüstzeug für die erste Ferienspielwoche. Anhaltender Regen sorgte für einige Änderungen im Programm. So wurde die geplante Wanderung zum Mönchwaldsee verschoben, stattdessen gab es Bastel- und Spielangebote in den Räumen der Schulkindbetreuung und der Mehrzweckhalle Süd.
„Wir hoffen jetzt auf die zweite Woche“, sagte Sascha Meder. Damit die Mädchen und Jungen auch draußen spielen können. Allerdings sei man flexibel beim Programm und halte sich viele Optionen offen, so der Leiter der Caritas-Schulkindbetreuung. Rund 100 Mädchen und Jungen nahmen pro Woche an den Sommerferienspielen teil, die sich an die Kinder richten, die bereits die nachmittäglichen Betreuungsangebote der KTS und der Bürgermeister-Hardt-Schule nutzen. 
Das umfangreiche Programm hatten die Betreuer vor den Ferien ausgearbeitet und dabei auch die Wünsche der Kinder berücksichtigt. „Die Kinder sollen mitbestimmen können“, erklärte Nicole Wagemann, stellvertretende Leiterin der Schulkindbetreuung, das Projektsystem. Jeden Tag können sich Kinder in verschiedene Projekte einwählen. Wer es lieber sportlich mag, spielt Fußball, Basketball oder Handball. Wer seinen Grips anstrengen will, kann naturwissenschaftliche Experimente machen oder sich an einer Tatort-Rallye beteiligen und Detektiv spielen. 
Wer sich keiner Gruppe anschließen will, fertigt bunte Bilder mit einer Farbschleuder an, spielt Gesellschaftsspiele oder tobt sich in der Mehrzweckhalle bei einem Parcours aus. „Wir gehen auch mal spontan in den Südpark, backen Brötchen oder machen zusammen Marmelade“, sagte Wagemann.
Auch Ausflüge standen auf dem Programm, darunter der Besuch der Commerzbank-Arena, dem Stadion der Frankfurter Eintracht. Der sei auch schon das letzte Mal sehr gut angekommen. „Vor allem die Jungs finden das toll“, sagte Meder. Auch auf die Ausflüge ins Schwimmbad und Spielplätze in der Umgebung freuten sich Kindern. 
„Auf das Rebstockbad freue ich mich jetzt richtig“, sagte Emily vor dem Abmarsch zum Bahnhof. Die Ferienspiele machten Spaß, nur der Regen sei etwas blöd, fand die mit Regenjacke und Schirm gut gewappnete Schülerin. „Ich finde es gut, dass wir ins Schwimmbad oder in den Zoo gehen“, fand David. Auch über die vielen Spielmöglichkeiten mit Freunden freute sich der Drittklässler. „Nur das Wetter gefällt mir nicht so.“
In den nächsten zwei Wochen gibt es für die Kinder weitere tolle Angebote – dann auch hoffentlich bei besserem Wetter. Neben einer Übernachtung in den Räumen der Schulkindbetreuung stehen Ausflüge auf dem Programm, unter anderem in den Frankfurter Zoo, den Günthersburgpark und den Palmengarten. Die Ferienspiele enden am Freitag, dem 11. August, mit einem großen Abschlussfest im Sportpark, zu dem alle Kinder der Schulkindbetreuung samt Anhang eingeladen sind. Hier werden dann auch die Viertklässler verabschiedet.
Mit Ferienende beginnt in der Betreuung wieder der Alltag. Wie Sascha Meder berichtete, seien alle 150 Plätze in der Nachmittagsbetreuung der KTS besetzt, weitere 30 Hortplätze bietet die Bürgermeister-Hardt-Schule. Zurzeit gebe es an der KTS  eine Warteliste mit knapp 20 Kindern. „Für die Eltern ist das natürlich ein Riesenproblem“, gab Meder zu bedenken. Denn im Gegensatz zu Kitaplätzen gebe es keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Hortplatz, so Meder.
Den Frust der Eltern, die deswegen nicht oder nur in Teilzeit arbeiten könnten, würden die Betreuer oft miterleben. Allerdings, betonte Meder, sei mit 150 Kindern die räumliche Kapazitätsgrenze der Schulkindbetreuung am alten Standort erreicht. (nad)

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