Ein Meilenstein für das DRK

Baustart für neuen Stützpunkt in diesem Jahr – Zuwachs in der Einsatzabteilung

UNTERSTÜTZEN DEN DRK-ORTSVEREIN seit vielen aktiv oder als Fördermitglied: Manfred Eckert, Gisela Harbich, Ida Becker, Manfred Ortmann, Cornelia Harbich, Gudrun Hänel und Volker Berndt (von links). (Foto: Koslowski)

Raunheim (rko). Der DRK Ortsverein Raunheim-Kelsterbach fiebert einem großen Ereignis in diesem Jahr entgegen: dem Bau des neuen Feuerwehrhauses. Denn in das Gebäude wird der neue Stützpunkt des DRK integriert. „Ein Meilenstein“, freute sich Vorsitzender Volker Drees bei der Jahreshauptversammlung der Hilfsorganisation.

Noch in diesem Jahr sei Baubeginn für den Stützpunkt, kündigte Drees an. Entstehen wird das Feuerwehrhaus auf dem Gelände der früheren Firma Nittel in der Kelsterbacher Straße. In seinem alten Vereinsheim in der Odenwaldstraße – eine ehemalige Militärbaracke – stößt das DRK seit vielen Jahren schon an seine räumlichen Grenzen. Noch muss allerdings ein Mietvertrag für die Nutzung ausgehandelt werden. Das DRK befinde sich derzeit in Gesprächen mit den Städten Raunheim und Kelsterbach. Die Ideen seien eingebracht. Der Vertrag werde in den kommenden Wochen unterschrieben. Mehr konnte der Vorsitzende zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen.

Große Bedeutung haben die DRK-Fördermitglieder

Es besteht bereits ein Vertrag zwischen den beiden Städten und dem Rettungsdienst zur finanziellen Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer. Demnach tragen alle drei Vertragspartner bei größeren Investitionen jeweils zu einem Drittel ihren Teil bei. Drees äußerte seine Enttäuschung darüber, dass sich der Vorstand des Raunheimer Vereinsrings im Gegensatz zum Vereinsring der Untermainstadt nicht bei der DRK-Jahreshauptversammlung des DRK blicken lasse. Den Raunheimer Vereinsring lade er schon gar nicht mehr ein. Man könne nicht an jeder Jahreshauptversammlung teilnehmen, sei ihm gesagt worden, so Drees. 
Große Bedeutung haben für den DRK-Vorsitzenden die Fördermitglieder. „Die Mitgliedereinnahmen sind unsere größte Einnahmequelle“, sagte Drees. Ihr Anteil an den Gesamteinnahmen liege bei 25 Prozent, ergänzte der stellvertretende Einsatzleiter Mathias Steurer. Aktuell zählt der DRK Ortsverein 920 fördernde Mitglieder. 

124 Einsätze im letzten Jahr

„Wir hatten im vergangenen Jahr 124 Einsätze, wir waren alle zwei bis drei Tage draußen“, bilanzierte unterdessen Bereitschaftsleiter Alexander Hänel die Leistung der Einsatzabteilung. „Das ist eine unglaubliche Zahl“, betonte er vor rund 50 anwesenden Mitgliedern im Raunheimer Bürgersaal. Manche ehrenamtliche Feuerwehr in kleineren Städten erreiche diese hohe Einsatzzahl nicht. 
Die 124 Einsätze gliedern sich in 1376 Stunden auf. Hinzu kamen noch 1048 Stunden Sanitätsdienste und 968 Stunden für Verwaltungsarbeit. Insgesamt erreichte die Einsatzabteilung so 8352 Stunden. Der Bereitschaftsleiter freute sich über den Zuwachs bei der Einsatzabteilung um vier neue Mitglieder. Sie würden jetzt ihre Ausbildung beginnen. In vier Wochen könne die Einsatzabteilung mit den neuen Sanitätshelfern rechnen, so Hänel. Die Einsatzabteilung verfügt derzeit über 27 Aktive. Im Hintergrund wirken noch einmal 13 Helfer als Einsatzreserve. Sie springen ein, wenn Not am Mann ist, und sorgen beispielsweise für die Verpflegung bei den Einsätzen.

Ehrung für langjährige Mitglieder

Während der Versammlung wurde Ann Kathrin Michel als stellvertretende Einsatzleiterin einstimmig bestätigt. Sie ergänzte die Einsatzleitung bisher kommissarisch. Zudem wurde Cornelia Harbich als Leiterin der Wohlfahrts- und Sozialarbeit ohne Gegenstimme bestätigt. Sie folgt auf Sarah Raab, die das Amt niedergelegt hatte. Im Rahmen der Versammlung ehrte der DRK Ortsverein langjährige Mitglieder. Seit 40 Jahren ist Volker Berndt förderndes Mitglied, Manfred Eckert, Ida Becker und Manfred Ortmann unterstützen die Helfer seit 50 Jahren als Fördermitglieder. Geehrt wurden außerdem die aktiven DRK-Mitglieder Cornelia Harbich (45 Jahre) sowie Gisela Harbich und Gudrun Hänel (55 Jahre). 

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