IGS-Schüler wollen Gorillas retten

Smartphone-Sammelboxen im Rathaus

MIT ALTEN HANDYS GORILLAS RETTEN: Die Klasse 5.2 der IGS Kelsterbach macht sich stark für die bedrohte Tierart. Die Handy-Sammelboxen stellten die engagierten Schüler am Infopoint im Kelsterbacher Rathaus auf. Eine Einladung an alle Bürger, am Rettungsprojekt teilzunehmen. (Foto: Postl)

Kelsterbach (pos). Wie können Schüler der Integrierten Gesamtschule Kelsterbach (IGS) Gorillas im fernen Afrika retten? Nicht lange überlegen, sondern einfach was tun, so lautet das Motto der IGS-Schüler der Klasse 5.2 um Klassenlehrer Ulrich Graßmann. „Man muss sich kümmern, wenn man was erreichen will“, verweist Graßmann auf ein Projekt der Deutschen Telekom, die über ihr Internet-Portal eine Aktion „Hilfe für Afrikas Affen“ initiiert hat.

Ausgediente Handys werden angekauft

Die Idee: Nicht mehr benötigte Handys werden angekauft und deren wertvolle Metalle durch Recycling für die Produktion neuer Handys verwendet. Mit dem Erlös unterstützt die Telekom den Verein „Pro Wildlife“, der sich insbesondere für den Schutz von Lebensräumen von Affen in Zentralafrika aber auch für die Pflege von Einzeltieren einsetzt.
Bereits vor einiger Zeit hatte Nadine Fink aus dem Schulsekretariat der IGS Kelsterbach für diese Initiative ausgediente Handys gesammelt, jetzt soll diese Aktion von einer ganzen Klasse weitergetragen werden.
Im Rahmen des Biologie-Unterrichts wurde auch das Thema der gefährdeten Lebensräume von Gorillas und Schimpansen in Afrika behandelt. Das Schicksal der bedrohten Tiere berührte die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5.2 an der IGS so sehr, dass sie helfen wollen. Das Projekt „Hilfe für Afrikas Affen“ hat sie angesprochen. 

Wertvolle Metalle werden wiederverwertet

„Aus jedem Handy kann 0,85 Gramm Gold, 5,1 Gramm Silber und auch noch Kupfer sowie weitere wertvolle Metalle gewonnen werden“, berichtete Azan voller Begeisterung für das Projekt. „Und wenn man diese Metalle nicht mehr aus dem Boden holt und die Natur zerstört, dann hilft das doppelt“, fügte Alessia hinzu als die Klasse am Dienstag zwei Sammelboxen für Handys in das Kelsterbacher Rathaus brachte. Diese sollen im Bereich des Infopoints gut sichtbar aufgestellt werden. Eine weitere Sammelbox soll noch in der Stadt- und Schulbibliothek, sowie beim Kelsterbacher Kommunalbetrieb platziert werden. Bis Ende September wollen die Schüler möglichst viele ausrangierte Handys und Smartphones einsammeln und diese dann der Telekom übergeben. 

„Angeregt durch dieses Sammelprojekt beschäftigen sich die Schüler jetzt auch intensiv mit der Umweltproblematik durch den Abbau der benötigten Rohstoffe“, erklärte Klassenlehrer Ulrich Graßmann. Beim Auswaschen der Edelmetalle wird meist Quecksilber verwendet, was dann in die Umwelt fließt und dort langjährige Kontaminationen verursacht. Wer das Gorilla-Projekt durch Spenden unterstützen will, der findet weitere Informationen im Internet unter www.prowoldlife.de

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