IGS Kelsterbach begrüßt 120 neue Fünftklässler

Schulstart ohne Wechselunterricht

Ein Blümchen zum Start: Schulleiterin Barbara Jühe begrüßt ihre neuen Schützlinge. Foto: Koslowski

Kelsterbach – Einschulung in Zeiten von Corona: in der Pausenhalle einen der 3Gs nachweisen, Aufteilung der Eltern und Neulinge auf die Mensa und die Sporthalle, Eltern und Kinder, die mit Maske auf den Stühlen sitzen und eine Schulleiterin, Barbara Jühe, die mit Maske die Neuen der Schulgemeinschaft begrüßt. Stühle mit den Farben allerlei Nationalitäten drücken die bunte Vielfalt der Schüler der Integrierten Gesamtschule aus. Und zwei Töpfe mit bunten Sträußen Gerbera erinnern an den Sommer. Eine der hübschen farbigen Blumen erhält übrigens später jeder neue Fünfklässler zur Begrüßung.

Bis dahin muss aber erst einmal die Hürde am Eingang überwunden werden. Denn nur wer Genesen, Geimpft oder Getestet ist, darf bis zur Einschulungsfeier vordringen. Das gelang nicht jedem. Vor der ersten Runde, der Einschulung der Klassen 5.1 und 5.2 am Montag, können wenige keinen Negativtest vorweisen. Sie werden wieder verabschiedet, können noch schnell einen Test machen – wenn es zeitlich noch hinhaut. Ob das zeitlich hinhaut, ist zu bezweifeln. 120 Schüler werden von Jühe in der Mensa und von Christian Reschke, dem stellvertretenden Schulleiter, in der Sporthalle eingeschult. Zunächst jeweils zwei Klassen in zwei Blöcken. Die letzte Klasse übernimmt dann noch einmal die Schulleiterin.
Sie erinnert mit gutem Grund an das 50-jährige Bestehen der Integrierten Gesamtschule im kommenden Jahr. Denn an der Schule werde mit einer 50 Jahre langen Erfahrung gearbeitet, um die Schüler weiterzuentwickeln.
Den Neulingen gibt sie denn auch mit auf den Weg, dass es keine dummen Fragen gibt. „Seid nicht schüchtern, stellt Fragen“, fordert sie die nunmehr Jüngsten der Schulgemeinde auf. Sie sollen in ihren neuen Klassen neue Freunde finden. Auch wenn ihnen nicht jeder sympathisch erscheine, solle jeder respektvoll und friedlich mit dem anderen umgehen. 
Luise Clemente-Gonzalez nimmt von ihrer Klassenlehrerin, Hildegard Schulz, erfreut ihre Gerbera in Empfang. Sie freut sich auf die neue Schule, sagt sie in einem Gespräch mit dieser Zeitung. Sie will neue Freunde finden. Ihr Lieblingsfach ist übrigens Englisch. 
Ihre Mutter Mona Clemente-Gonzalez ist von der Integrierten Gesamtschule voll überzeugt. „Ich war immer mehr als zufrieden“, versichert sie. Sie kann das sagen, besuchten doch schon ihre älteren beiden Kinder diese Schule. Schade findet sie indessen, dass die Einschulung unter Coronabedingungen gefeiert werden muss. 
Apropos Coronabedingungen: In den ersten beiden Schulwochen wird nunmehr drei Mal wöchentlich getestet, wer nicht geimpft und nicht genesen ist. Jühe macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass am Donnerstag, 20. September, in der Schule ein Impfangebot für die Schüler ab zwölf Jahren gemacht werde. 
Eine Maskenpflicht im Unterricht gilt ebenfalls die ersten beiden Wochen. Die Schulleiterin begrüßt die Vorgabe der Landesregierung. Zum einen, weil sich die Schüler ohnehin an die Masken gewöhnt hätten. Zum anderen, weil die Masken einfach der Sicherheit dienen würden. 
Wechselunterricht werde nicht angeboten, dies würden aber auch Schulamt und Kreisgesundheitsamt vorgeben. Sie selbst wünsche sich keinen Wechselunterricht mehr, meint Jühe.
Für eine gute Durchlüftung der Räume sei weitgehend gesorgt. Die meisten Klassenräume seien über Türen mit der Feuertreppe verbunden. Darüber könne gut gelüftet werden. Zudem habe der Schulträger zehn Raumlüfter gestellt. Diese würden in Räume, die nicht gut gelüftet werden könnten, aufgestellt. Jühe nennt beispielhaft die naturwissenschaftlichen Räume. Rund 700 Schüler, 70 Lehrkräfte und 25 pädagogische Mitarbeiter starten in das neue Schuljahr. Von den neuen Fünftklässlern kommen nicht alle aus Kelsterbach, sondern einige aus Rüsselsheim und Raunheim, wenige aus Flörsheim. Unter den Lehrern begrüßt Jühe zwei Neulinge und eine Kollegin aus der Elternzeit zurück. Die Stundentafel sei denn auch abgedeckt, versichert sie. Von Rüdiger Koslowski
Noch keine Bewertungen vorhanden

Unternehmen stellen sich vor...

niegl - computer & IT services

Hardware Systeme und Service

Computer machen unser leben leichter. Machen Sie es sich nicht unnötig schwer. Auch bzw. erst recht nicht, wenn es Hardware heißt! Zum Hardware-Angebot von niegl-computer - Systeme & Service gehören: Displays (TFT-Monitore, LED-Monitore), Grafikkarten, Speicher, Netzteile/L …


X