Ein großes Ereignis

Innovation Days: Fuji-Präsident besucht neue Europazentrale

SAKE UND PORZELLAN: Gastgeschenke tauschten Bürgermeister Manfred Ockel, Fuji-Präsident Nobuyuki Soga und Fuji-General Manager Junichi Kano (von links) im Rathaus aus. (Foto: Scherer)

Kelsterbach (nad). Vor einem halben Jahr hat die Fuji Machine MfG Europe den operativen Betrieb in seiner neuen Europazentrale im Gewerbegebiet Staudenäcker aufgenommen.

Nun öffnete das Unternehmen seine Türen für ein Fachpublikum und lud zu den „Innovation Days“. Dazu reiste sogar der Präsident von Fuji, Nobuyuki Soga, aus Japan an und stattete im Rathaus Bürgermeister Manfred Ockel einen Besuch ab.
Ausgetauscht wurden bei dem Treffen auch die obligatorischen Geschenke: Für die Gäste aus Japan gab es feinstes Kelsterbacher Porzellan, die wiederum hatten teuren Sake aus Kyoto mitgebracht. 
„Wir sind sehr erfreut, dass Fuji Machine mit seiner Europazentrale nach Kelsterbach gekommen ist“, sagte Bürgermeister Ockel im Magistratszimmer, wo er seine Gäste begrüßte. Auch über den Besuch des Präsidenten zeigte sich der Rathauschef erfreut.
Die „Innovation Days“, so Ockel, seien ein großer Erfolg für das Unternehmen, auch weil zu den Fachtagen viele Experten aus Europa nach Kelsterbach angereist waren.
Rund 280 Besucher seien zu der dreitägigen Veranstaltung gekommen und damit mehr als erwartet, berichtete Stefan Janssen, stellvertretender Generaldirektor von Fuji Machine Europe. „Es war ein großes Ereignis“, freute sich Janssen. Neben theoretischen Fachvorträgen von Experten standen auch Schulungen und die Präsentationen neuester Technik auf dem Programm.
Aber es wurde auch gefeiert – und das bis in den frühen Morgen, schmunzelte Janssen. Bei der abendlichen Party zertrümmerten die Chefs des Unternehmens im Rahmen einer Zeremonie mit einem Hammer den Deckel eines Sake-Fasses. Der japanische Reiswein wurde dann in Trinkschälchen aus Zypressenholz an alle Gäste ausgeschenkt, berichtete Janssen. Durch das Holz solle der Reiswein zusätzlich ein besonderes Aroma entfalten, ergänzte Kikuo Kondo, Assistant Manager von Fuji Machine Europe.
„Wir sind sehr glücklich und dankbar für die Unterstützung“, betonte Nobuyuki Soga bei dem Treffen im Rathaus. Man sei froh, dass man die neue Zentrale für den europäischen Markt in Kelsterbach eröffnet habe. Er erwarte dadurch noch einmal ein deutliches Wachstum für das Geschäft, auch motiviere das neue moderne Gebäude die Mitarbeiter zusätzlich, so der Fuji-Präsident, der Bürgermeister Ockel zu einem Gegenbesuch in Japan einlud.
Rund 25 Jahre hatte die 1959 in Japan gegründete Firma, die unter anderem Bestückungsmaschinen für die Elektronik- und Automobilindustrie herstellt, ihren Europasitz in Mainz-Kastel. Nach knapp einem Jahr Bauzeit wurde im April die neue Zentrale in Kelsterbach eröffnet.
Neben Büros, Meetingräumen und einem Lagerbereich gibt es auch Demo- und Trainingsräume zur Schulung der Mitarbeiter und Kunden. Insgesamt 9,6 Millionen Euro hat das Unternehmen, das in der Untermainstadt 55 Mitarbeiter beschäftigt, in den Neubau investiert.
An erster Stelle, betonte Soga, stehe die Zufriedenheit der Kunden. Man müsse sich immer weiterentwickeln und einen guten Service bieten. Wächst das Geschäft, könne man auch weitere Mitarbeiter einstellen – „gerne auch aus Ihrer Stadt“, sagte der Präsident. 

 

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