GBK-Erfolg ist auch dein Erfolg

Günter Widmann verabschiedet und zum Ehrenmitglied ernannt

VERABSCHIEDET und zum Ehrenmitglied ernannt wurde der langjährige GBK-Vorstandsvorsitzende Günter Widmann (Mitte), links seine Frau Gudrun. Geschäftsführer Lars Laun (links), Vorstandsmitglied und Alt-Bürgermeister Erhard Engisch (Zweiter von rechts) sowie Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Zeller fanden lobende Worte für das große Engagement Widmanns. (wn)

Kelsterbach (wn). „Jetzt is’s soweit“, sprach Lars Laun, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Kelsterbach (GBK). Eine illustre Gesellschaft hatte sich im Gründersaal des Atriums versammelt, um Günter Widmann als Vorstandsvorsitzenden der GBK zu verabschieden.

 

"Ich bin in Rente, bitte rufen Sie mich im Büro an"

Widmann, der im August 77 Jahre alt wird, hatte die Genossenschaft lange als Geschäftsführer geleitet, wurde 1995 zudem Vorstandsvorsitzender, ein Ehrenamt, das er nach seinem Eintritt in den Ruhestand, 2007, weiter ausübte.
Ruhe hat sich Günter Widmann nie gegönnt, wenn es um seine Baugenossenschaft ging. Wie die Zukunft aussieht? Der Aufsichtsrat der GBK hat ihn gleich zum Ehrenmitglied des Vorstands gemacht, ein seltener Vorgang, und als Ehrenmitglied darf er auch an allen Sitzungen teilnehmen. „Ich bin in Rente, bitte rufen Sie mich im Büro unter ... an!“ stand dann auch auf einem schwarzen Poloshirt zu lesen, das ihm die Angestellten der GBK zum „Abschied“ verehrten.
In seiner Abschiedsrede drückte Lars Laun den Dank aller Beteiligten aus für das große Engagement, das Widmann auch im Ruhestand für seine Baugenossenschaft zeigte. Mit einer Reise in die Vergangenheit wies Laun auf Stationen der Geschichte und von Günter Widmann hin. 1978 begann er seinen Dienst bei der GBK im 1. Stock Am Mittelfeld 2. Schnell war sein Fachverstand hoch geschätzt, sodass er bereits 1983 Handlungsvollmacht erhielt und 1988 in den Vorstand berufen wurde.
Geschätzt war und ist auch der Humor von Widmann, wie alle Sprecher immer wieder gerne betonten.

Atrium, sein Lieblingskind

Groß ist die Reihe der Projekte, sprich Wohnungsbauten, die in Widmanns Zeit angegangen und fertiggestellt wurden. Dazu gehört auch das Atrium, sein Lieblingskind. Er setzte konsequent die energetische Sanierung der Liegenschaften um, ein heute noch nicht abgeschlossener Vorgang, in den die GBK jedes Jahr eine Million Euro einbringt.
Als Widmann in die GBK einstieg, betrug deren Bilanzsumme 34 Millionen Mark (17 Millionen Euro umgerechnet), heute ist man bei 50 Millionen Euro angekommen. „Dieser Erfolg der Baugengenossenschaft ist auch dein Erfolg“, sagte Laun. „Es ist dein Verdienst, dass viele Menschen eine Wohnung erhielten, auch solche, die auf dem freien Wohnungsmarkt keine Chance hatten.“
Eine Grafik mit den Stationen von Widmanns beruflichem Werdegang, Wiesbaden, Bischofsheim, Eddersheim, Rüsselsheim und ganz groß Kelsterbach, war eines von vielen Geschenken. Eine Kellertür erinnert daran, dass Widmann mit seiner Frau gern einmal die eine oder andere Weingegend in die Nähe besucht. Hauptsächlich Rheinhessen, sagte er auf Nachfrage, aber auch gern den Rheingau. 

Dank, Dank, Dank

Danke sagten sowohl Lars Laun als auch der Aufsichtsratsvorsitzende, Jürgen Zeller, der Ehefrau, Gudrun Widmann, die, so Zeller, auch manchmal abends nach Vorstandssitzungen länger warten musste, da diese sich durchaus in dem ein oder anderen Lokal fortsetzen konnten.
„30 Jahre durfte ich Günter in seiner Tätigkeit begleiten“, freute sich Zeller, bevor er ihm das Zertifikat mit der Ehrenmitgliedschaft überreichte.
Danke sagte auch Günter Widmann allen, „meine Rede besteht fast nur aus Dank.“ Dank den städtischen Gremien, Dank der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft, auch der Ehefrau und dem Architekturbüro Laun: dem ersten „alten Laun“, dem Opa, dem jetzigen „alten Laun“, dem Horst, und Thomas Laun, der das Büro heute leitet. Die Launs hätten immer so geplant, als ob sie selbst darin wohnen wollten, so Widmann.
Eine letzte Pflicht mahnte dann Geschäftsführer Lars Laun an: „Bitte eröffne das Bufett“, was Widmann mit Vergnügen tat. Die anschließenden Gespräche waren die einer großen Familie, was auch so im kleinen stimmte, denn Widmanns ganze Familie war anwesend. Den Kernsatz Widmanns wollen wir daher auch nicht auslassen: „Unsere Familie ist eine Familie, wir stehen zusammen!

 

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