Ganz ohne Noten musiziert

Die Schüler von Tajana Puliak haben sich perfekt aufs Konzert vorbereitet

ANSPRUCHSVOLL: Sechshändig spielten Tatjana Puliak und ihre Schülerinnen Bonita Beichert und Marisa Arat (von links) beim Weihnachtskonzert der Kelsterbacher Musikschule. Die Nachwuchspianisten boten einen bunten Melodien-Mix von Klassik bis Pop. (Foto: Scherer)

Kelsterbach. Beethoven und Britney Spears, Jaques Offenbach und Linkin Park – flotte Popsongs und klassische Stücke wechselten sich beim gelungenen Weihnachtskonzert der Klavierklasse von Tatjana Puliak ab. Knapp eine Stunde dauerte die Vorführung im Bürgersaal des Fritz-Treutel-Hauses, bei dem die Schülerinnen und Schüler den rund 50 Zuhörern zeigen konnten, was sie in den letzten Wochen und Monaten gelernt hatten.

Dabei hatte Tatjana Puliak im Vorfeld des Konzerts mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, denn kurzfristig hatten sechs von insgesamt 20 Teilnehmern krankheitsbedingt abgesagt. Doch Ersatz war schnell gefunden, zwei Klavierschüler hatten sich spontan bereit erklärt, einzuspringen. „Dieses Konzert hat ein wenig Kraft gekostet“, sagte Puliak lachend, die dann kurzerhand das Programm noch einmal umstellte.
Seit sieben Jahren lehrt Puliak an der Musikschule Klavier, und ebenso lange gibt es das Weihnachtskonzert. Für die Schüler ist es eine gute Möglichkeit, Lampenfieber abzubauen und vor Publikum aufzutreten. Fleißig geübt wurde im Vorfeld, denn nach Noten wurde während des Konzerts nicht gespielt. „Die Schüler können ihre Stücke auswendig. Das ist gut für das Gedächtnis“, so die Klavierlehrerin.
Vor allem bedeute so ein Auftritt für den Klaviernachwuchs eine zusätzliche Motivation. „Dann wird noch einmal richtig auf das Konzert hin geübt“, so Puliak, die derzeit 28 Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen unterrichtet.
Eröffnet wurde das Weihnachtskonzert mit einer der bekanntesten Klaviermelodien: „Für Elise“ von Beethoven. Gespielt von Daywin Pogoniev, mit sieben Jahren der jüngste Musiker des Konzerts. Neben bekannten Volksliedern wie „Still, still“, gespielt von Mia Andrä, kamen die Zuhörer auch in den Genuss moderner Pophits. Die ruhige Ballade „Everytime“ von Britney Spears hatte sich Marisa Arat ausgesucht, während Mounir Boussihmed eine gelungene Pianoversion von „La La La“ von Naughty Boy spielte.
Eingeladen werden zu den Konzerten auch immer ehemalige Schüler von Tatjana Puliak. Diesmal hatte Fabian Haarmann einen Gastauftritt. Der 18-Jährige bewies, wie gut Rockmusik auf dem Klavier klingen kann. So verblüffte Haarmann die Zuhörer mit einer fehlerfreien und kraftvollen Klavierversion des Songs „What I‘ve done“ der US-Rockband Linkin Park.
Schwungvoll ging es weiter mit Jaques Offenbachs „Cancan“, gespielt von Susanna Wolff. Volle Konzentration erforderte dann auch das sechshändige Spiel von Marisa Arat, Bonita Beichert und Tatjana Puliak, die ein Stück des Disney-Komponisten Frank Churchill über die drei kleinen Schweinchen vorspielten.
Mit Huanhuan Beichert und Carsten Höfer traten außerdem zwei erwachsene Schüler der Klavierklasse auf. Beichert gab Camille Saint-Saëns „Der Schwan“ aus dem Karneval der Tiere zum Besten, Höfer interpretierte das Jazz-Stück „Sunset“ von Johannes Schmidauer.
Den amüsanten Abschluss bildete die Orffgruppe, bestehend aus Clara Bauer, Lara Hochheimer, Tara Teske und Sina Ehser, die einen „Schneeflocken-Rap“ aufführten.
Ein besonderes Dankeschön hatte Tatjana Puliak für ihre fleißigen Schüler am Ende des Konzertes noch parat: Als kleines Weihnachtsgeschenk gab es für jeden eine hübsche Tasse mit Schokolade und Zuckerstangen. (nad)

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