Feuerreiter: Sitzungspräsident tritt zurück

Karnevalsverein hat immer weniger Zuspruch

DEN KAMPAGNEN-ORDEN überreichte Geschäftsführerin Sabine Seib nachträglich an Feuerreiter-Urgestein Werner Georg, der krankheitsbedingt die Saison verpasst hatte. (Foto: Postl)

Kelsterbach (pos). Die Feuerreiter brauchen einen neuen Sitzungspräsidenten. Die „traurige Nachricht“, wie es der Vorsitzende des Karnevalvereins, Klaus Börner, bezeichnete, gab der Vorstand bei seiner Mitgliederversammlung bekannt. Thorsten Schreiner, der das Ehrenamt drei Jahre lang ausgefüllt hatte, steht aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.

 

Oftmals bleiben die Gäste aus

Zu kämpfen haben die Feuerreiter auch mit einem schwindenden Zuspruch bei ihren Veranstaltungen. In seinem Bericht über das vergangene Jahr verwies Börner auf die Kampagneneröffnung, die zum zweiten Mal wieder im Fritz-Treutel-Haus stattfand.
„Der neue Bestuhlungsplan hat sich bewährt, nur leider blieben die Gäste fern“, brachte es der Vorsitzende auf den Punkt, verwies in diesem Zusammenhang aber auch auf das Schicksal anderer Vereine.
Dafür hatte der Neujahrsempfang guten Anklang gefunden und auch die abendliche Galasitzung im Februar mit verkürztem Programm hatte großen Zuspruch gefunden. Doch auch hier hätten sich die Feuerreiter mehr Gäste erhofft.
Der Rosenmontag im Vereinsheim sei dafür umso erfolgreicher gewesen, die meisten hätten „überglückselig“ den Heimweg angetreten. Beim Kerweumzug waren die Feuerreiter mit einem großen dekorierten Wagen, dabei. „Leider nahmen unsere Aktiven die Einladung zum Heringsessen kaum an, sodass wir dieses in kleiner Runde in den Sportlertreff verlegten“, bedauerte Börner auch die mangelnde Resonanz innerhalb der Feuerreiter.

Rücktritt aus beruflichen Gründen

Nach den Berichten des Vorstands war es an Geschäftsführerin Sabine Seib, Ehrenmitglied Werner Georg noch nachträglich den Kampagne-Orden zu überreichen. Georg hatte krankheitsbedingt nicht bei der letzten Kampagne teilnehmen können. Weiter kündigte Seib an, dass diesmal das Sommerfest etwas anders ausfallen würde. „Wir fahren nach Frankfurt und dort werdet ihr ein paar Überraschungen erleben, die es so normalerweise nicht gibt – mehr will ich noch nicht verraten“, sagte Seib.
Thorsten Schreiner erläuterte schließlich die Gründe für seinen Rücktritt als Sitzungspräsident. „Mir wurde eine sehr verantwortliche Aufgabe im Rahmen des Datenschutzes übertragen, diese wird mich voll fordern“, sagte Schreiner, der künftig bei der Stadt als Datenschutzbeauftragter im Rathaus fungiert.

"Wir haben schon andere Tiefen überlebt"

Wie Schreiner weiter mitteilte, werde er auch in Sachen Datenschutzgrundverordnung als Dienstleister für andere Kommunen tätig sein. „Ich habe mich entschieden, auf das Amt des Sitzungspräsidenten, welches ich gerne gemacht habe, zu verzichten, da ich es künftig nicht mehr verantwortungsvoll würde ausführen können“, bedauerte Schreiner.
Vor allem die Zeiten für die oft langen Sitzungen des Vorstands sowie des Feuerreiter-Komitees gingen über seinen nun verfügbaren Freizeitrahmen hinaus, erläuterte Schreiner. „Aber Mitglied der Feuerreiter bleibe ich weiterhin.“
Wie es nun in Sachen Sitzungspräsident weitergehen soll, darüber wollen Vorstand und Komitee in Ruhe befinden. „Wir wollen nichts überstürzen, denn wir haben schon andere Tiefen überlebt“, betonte Seib und brachte auch eine andere Präsentation der Feuerreiter-Sitzung ins Gespräch.

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