Ferienspiele an der KTS Kelsterbach

Kinder bestimmen Programm mit – Betreuung ist stark gefragt

WINTERSTIMMUNG FÜR DAS REGAL: Individuelle Schneekugeln haben Miriam, Sophia, Isabella, Eva und Mara (von links) gebastelt. (Foto: Koslowski)

 

Kelsterbach (rko). Das duftete richtig lecker, allerdings war es auch gehörig warm. Denn draußen herrschten bei neun Grad nicht wirklich winterliche Temperaturen, deshalb heizte das Lagerfeuer im Tipi noch einmal schön ein. Aber die Kinder kümmerte das nicht, sie hielten fröhlich ihr Stockbrot über die Flammen. „Das schmeckt richtig gut“, stellte Emily fest. Der Teig war freilich selbst zubereitet worden, unterstrich Erzieher Klaus Müller. 

Zum Abschluss der Ferienspiele der Schulkinderbetreuung an der Karl-Treutel-Schule (KTS) erlebten die Mädchen und Jungen noch einmal aufregende Stunden. Die 15 Mädchen und ein Junge der Zumba AG führten in der Mehrzweckhalle Süd einen flotten Tanz auf. Bei der Zugabe machte dann auch das Publikum mit Freude mit. Aus Filz fertigten Kinder hübsche Anhänger und schaurig-schöne Monsterfiguren an. „Das ist glitschig“, stellte Elias lachend fest, als er den Filz im Seifenbad einweichte. Faszinierend waren die Schneekugeln, die die Kinder aus Marmeladengläser, Glitzer und Figuren bastelten. „Die stellen wir uns zuhause in das Regal“, versicherte Miriam. In der Tonwerkstatt wurden derweil die zuvor gebrannten Arbeiten glasiert. „Ich töpfere gerne“, meinte Neud selbstbewusst. Er hatte einen Teller und zwei Kreuze aus Ton angefertigt. 

Ausflüge ins Rebstockbad und zum Indoor-Spielplatz

In der ersten Ferienspielwoche kamen 80 Kinder, in der zweiten Woche 110 Kinder – der Bedarf nach einer Betreuung in den Weihnachtsferien sei also vorhanden, betonte Leiterin Carina van Loon. In der ersten Woche seien es weniger Kinder gewesen, weil die berufstätigen und alleinerziehenden Eltern sicher noch Urlaub hatten. Ansonsten aber spiegle die Beteiligung in den Ferien auch den Bedarf während der Schulzeit für eine Betreuung wider. Die Kinder wurden mit einem vielfältigen Programm beschäftigt und unterhalten. Neben den Bastelarbeiten standen auch Ausflüge in das Rebstockbad und einen Indoor-Spielplatz an. Bei dem Angebot orientiert sich das Betreuerteam an den Wünschen der Kinder. Jede der neun Gruppen kommt zu einem Gruppenparlament zusammen. Dabei werden auch Wünsche aufgenommen, die sich, wenn realisierbar, bei den nächsten Ferienspielen im Programm wiederfinden. 

Mehr Platz für die Betreuung am neuen KTS-Standort  

Noch ist die Schulkindbetreuung in den beiden orangefarbenen Containern zuhause. Mit dem von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Neubau der KTS in der Nähe der Integrierten Ganztagsschule (IGS) wird aber auch die Betreuung umziehen. 
Während die Kinder aktuell auf zwei Etagen ihren Unterschlupf haben, werden sie im Neubau eine Etage für sich erhalten, die indessen weitaus mehr Platz bieten wird, informierte van Loon. Während die Räume der aktuellen Unterkunft von der Größe her Standardklassenräumen entsprechen, sollen die neuen Räume weitaus größer sein. Mit 22 bis 25 Kinder pro Gruppe sei es in den Räumen der jetzigen Betreuung sehr eng, gab van Loon zu Bedenken. Gerade wenn die Witterung nicht zu einem Aufenthalt auf dem Außengelände einlade und sich alle Kinder in den Räumen aufhalten müssten, sei die Situation schwierig. Genaue Pläne für die neue Schulkinderbetreuung gebe es indessen noch nicht.

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