Erstklässler-Feier an der Bürgermeister-Hardt-Schule

Kinder auf ihrem Weg begleiten – Betreuungsangebote aufgestockt

GESPANNT VERFOLGTEN DIE NEUEN ERSTKLÄSSLER der Bürgermeister-Hardt-Schule bei der Einschulungsfeier in der Aula die musikalischen Beiträge. (Foto: Scherer)

Kelsterbach (nad). „Eines ist sonnenklar: Dieser Tag wird wunderbar!“, sang der Schulchor der Bürgermeister-Hardt-Schule zur Begrüßung. Und vielen der Abc-Schützen in der Aula war danach auch klar: Hier macht der Unterricht bestimmt Spaß!

Aufregung herrschte am Dienstagmorgen bei Groß und Klein, denn die Grundschule im Unterdorf begrüßte 54 neue Eleven. Die hatten ihre nagelneuen Ranzen auf den Rücken geschnallt, die gut bestückte Schultüte in den Arm und Mama oder Papa an die Hand genommen und sich auf Weg in einen neuen Lebensabschnitt gemacht. Und worauf freut man sich am meisten? „Eigentlich auf alles“, lautete die Antwort der sechsjährigen Sophia. Auch die Eltern Andreas und Christine Loos sind froh, dass die Tochter in die Bürgermeister-Hardt-Schule kommt. Hier lernt schon die große Schwester von Sophia fleißig. „Das ist wirklich eine gute Schule“, war sich Familie Loos einig. Ein wenig aufgeregt sei man schon, sagte Papa Andreas Loos. Sehr stolz, aber auch ein wenig traurig, dass die Kinder so schnell schon so groß geworden sind.

Schule seit Jahrzehnten erstmals wieder dreizügig

In der Aula, wo die stolzen Verwandten die Einschulungsfeier mit Handys und Fotoapparaten festhielten, wurde es diesmal richtig eng. Denn erstmals seit Jahrzehnten startet die Bürgermeister-Hardt-Schule dreizügig mit jeweils 17 bis 18 Schülern pro Klasse ins neue Schuljahr. 
Dass an der Grundschule nicht nur gelernt, sondern auch viel gemeinsam gesungen wird, davon überzeugte der Chor die Neulinge mit fröhlichen Liedern, darunter „Mut tut gut“ und „Unsere Schule feiert heute“. Auch die 2. Klassen hatten ein Lied einstudiert, in dem sie davon sangen, wie sehr sie sich auf die Abc-Schützen freuten.
„Auch wir freuen uns auf die Erstklässler“, sagte Schulleiterin Gerlinde Louis. Nicht nur die Kinder, auch die Lehrer seien etwas aufgeregt. Viele hätten die Grundschule bereits beim Forschertag und einem Schnuppertag vor den Sommerferien besucht und kennengelernt.
„Ihr Kind macht jetzt den nächsten Schritt in die Selbstständigkeit“, so die Schulleiterin. Wichtig sei, dass die Eltern und Verwandten die Kinder auf diesem Weg begleiteten. „Das heißt nicht, dass die Kinder in die Klassen getragen werden müssen, das schaffen sie schon alleine.“
Vielmehr sollten die Eltern anerkennen, dass die Kinder nun eigene Schritte machten – und dies wertschätzen und vor allem zuhören. Jedes Kind wolle lernen, aber jedes in seinem eigenen Tempo. Louis betonte zudem, dass die Eltern zudem in vielen Bereichen ein Vorbild für die Kinder seien. „Das gilt auch im respektvollen Umgang miteinander“, betonte Louis. Zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen nahmen dann die Abc-Schützen ihre Klassenräume in Augenschein.

Betreuung durch „Pakt für den Ganztag“ aufgestockt

Das neue Schuljahr ist für die Einrichtung mit einigen Veränderungen verbunden. Die zeigten sich schon auf dem Parkplatz Kelstergrund, wo mehrere Container aufgestellt wurden. In diesen wird ein Teil der Schulkindbetreuung der Caritas untergebracht. Die wurde zum neuen Schuljahr um eine zweite Gruppe und auf insgesamt 50 Plätze erweitert. Angeboten wird eine Betreuung bis 17 Uhr. In der Schule sei dafür kein Platz mehr gewesen, erklärte die Schulleiterin die Container. Auch hat man hier schon den geplanten Umbau der Grundschule im Blick, denn während der Arbeiten müssten Gruppen ausgelagert werden. Aktuell zählt die Grundschule rund 190 Schüler. Wegen der prognostizierten steigenden Schülerzahlen wird der Anbau aufgestockt und das Bestandsgebäude ausgebaut, da die Schule künftig drei Klassen pro Jahrgang fassen kann. Neu ist auch das erweiterte, offene Betreuungsangebot der Grundschule, das mit der Aufnahme der Einrichtung in das Förderprogramm „Pakt für den Ganztag“ etabliert wurde. Bis 14.30 Uhr können sich die Kinder für verschiedene Förderangebote und AGs anmelden und auch ein Mittagessen in Anspruch nehmen. Weiter gibt es eine Hausaufgabenzeit. Rund 40 Kinder haben sich bisher pro Tag für das offene Angebot angemeldet. Im Gegensatz zur Schulkindbetreuung gibt es das Angebot nicht in den Ferien oder an beweglichen Ferientagen.

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