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Christstollen und festliche Lieder

Senioren stimmen sich im Bürgerhaus auf Weihnachten ein

ÜBER 200 SENIOREN kamen zum Adventskaffee der Stadt in den weihnachtlich geschmückten Bürgersaal. (Foto: Scherer)

Kelsterbach. Mit Weihnachtsliedern, Christstollen und Geschichten rund um das Fest der Liebe stimmten sich über 200 Seniorinnen und Senioren beim Adventskaffee auf die besinnliche Zeit ein. Die Stadt hatte den geselligen Nachmittag zum nunmehr dritten Mal im festlich geschmückten Fritz-Treutel-Haus organisiert. 

Vor vielen Jahren habe es nach Kerb und Altstadtfest immer Nachmittage für Senioren gegeben, sagte Monika Fuchsberger vom Fachbereich Bildung, Kultur, Soziales. Um neben den Schifffahrten im Mai auch eine Veranstaltung im Winter anzubieten, habe man vor drei Jahren erstmals den Adventsnachmittag organisiert. „Und der kommt auch immer gut an.“
Thorsten Schreiner, Vereinsringvorsitzender, führte durch das Programm und betonte, dass die Stadt Wert auf Veranstaltungen für Senioren lege. „Und wenn ich in die vielen zufriedenen Mienen schaue, sehe ich, dass wir den Geschmack getroffen haben“, freute sich Schreiner.
Für die Gäste, darunter Mitglieder der Rollstuhlfahrer-Gruppe, Bewohner des Hauses Weingarten und – erstmals dabei – Senioren der Tagespflege Schon & Jansen, gab es ein abwechslungsreiches Programm. 
Rolf Best steuerte weihnachtliche Melodien bei, darunter „Morgen Kinder wird’s was geben“ und „White Christmas“, während die ehrenamtlichen Helferinnen der „Flinken Hände“ wie schon in den Jahren zuvor die Bewirtung übernommen hatten und die Gäste mit Kaffee, Christstollen und Spekulatius versorgten. 
„Spätestens wenn der Baum steht, weiß man: Es weihnachtet sehr“, sagte Bürgermeister Manfred Ockel mit Blick auf die geschmückte Tanne im Bürgersaal. Der Rathauschef hatte eine eher nachdenklich stimmende Weihnachtsgeschichte mitgebracht. In dieser geht die Tradition über Generationen verloren: So weichen die echten Kerzen am Baum den künstlichen und der echte Baum einer Plastiktanne, und fünfzig Jahre später – da kann es noch so sehr schneien – gibt es Weihnachten nicht mehr. Während sich der Opa noch erinnert, wie schön das Fest mit dem geschmückten Baum war, fragt der Enkel ganz erstaunt: „Was ist ein Baum?“
Weihnachtliche Geschichten und Gedichte trugen Lothar Paul und Lieselotte Przypadlo vor. Monika Kasper von den Eghalanda Gmoi las die Geschichte „Das schönste Geschenk“, in der zwei Kinder eine sprechende Tanne im Wald entdecken und diese, statt sie zu fällen und in die Wohnung zu stellen, stehen lassen und jedes Jahr im Wald mit dem geschmückten Baum Weihnachten feiern. 
Auch die Musikschule gestaltete das Programm mit. Ihren ersten Auftritt überhaupt vor Publikum hatte die elfjährige Helena Lobach, die, begleitet von Olga Vogl am E-Piano, die Lieder „Heidenröslein“ von Schubert und „Over the Rainbow“ aus dem Film „Der Zauberer von Oz“ sang. Festliche Stimmung verbreiteten außerdem Mechthild Meurer und Gabriel Jung, die „Kommet ihr Hirten“ und „Wish you a Merry Christmas“ spielten. Zum Schluss stimmten dann alle Gäste gemeinsam die Lieder „Alle Jahre wieder“ und „Süßer die Glocken nie klingen“ an. (nad)

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