Auszeit auf dem Schulhof

Buntes Ferienprogramm für Karl-Treutel-Schüler

WARTESCHLANGEN bildeten sich vor der Slush-Eis-Maschine, aus der Betreuer Klaus Müller die kühle Erfrischung für die Kinder zauberte. (Foto: Scherer)

Kelsterbach (nad). Eine Wasserrutsche, kaltes Slush-Eis und ein Planschbecken – auch bei den Ferienspielen der Schulkindbetreuung hatte man sich auf den Extremsommer eingerichtet. „Deshalb gibt es viele Wasserspiele und wir gehen oft mit den Kindern ins Schwimmbad“, beschrieb Sascha Meder, Leiter der Schulkindbetreuung, das Angebot der Sommerferienspiele. Die endeten nach drei Wochen am Freitag auf dem Hof der Karl-Treutel-Schule mit einem großen Abschlussfest, zu dem die Eltern eingeladen waren.

Noch im letzten Jahr hatten die Kinder wegen des anhaltenden Regens Schirme und Windjacken eingepackt, nun waren Mützen und Sonnencreme ein absolutes Muss. Wer malen oder basteln wollte, suchte sich schon früh morgens ein schattiges Plätzchen, etwa unter dem Vordach der Schule oder in den aufgestellten Pavillons. Auch die Betreuer hatten ein Auge darauf, dass die Kinder nicht zu lange in der Sonne blieben und sich vorher mit Sonnenschutz eincremten.
„Vormittags wird gebastelt, danach gehen fast nur noch Wasserspiele“, sagte Nicole Wagemann, stellvertretende Leiterin der Betreuung, über das Programm. Absoluter Renner bei den Mädchen und Jungen war allerdings die erstmals aufgestellte Slush-Maschine, die süßes Trink-Eis produzierte, außerdem schenkten die Betreuer selbst gemachte Limonade aus.
Gut erfrischt bemalten die Kinder dann T-Shirts, formten Kunstwerke aus Ytong-Steinen oder bauten aus Bambusstangen kleine Flöße, deren Schwimmtauglichkeit später auf dem Main getestet wurde. „Das Floßbauen fand ich bisher am besten, auch wenn es ein bisschen anstrengend ist“, sagte Risto. Zusammen mit Betreuerin Melanie Hofmann sägte der Siebenjährige den Bambus in gleichlange Stücke und band sie zu einem Floß zusammen. 
Abwechslung boten die Tagesausflüge. So erkundeten die Kinder unter anderem die Mainzer Unterwelten, fuhren mit der Nerobahn auf Wiesbadens Hausberg, besuchten einen Lernzoo und staunten über den Darmstädter Kunstpfad. Ein Ausflug führte die Kinder auch zu den Opernplatzspielen in Frankfurt.
Rund hundert Kinder wurden jeweils in den ersten beiden Wochen der Ferienspiele betreut. Richtig voll wurde es dann in der letzten Ferienwoche mit 170 Mädchen und Jungen, auch weil die neuen Erstklässler, die im Hort angemeldet sind, dazu stießen. „Die lernen schon mal die Schule und die Betreuung kennen. Das erleichtert auch den Erziehern die Arbeit“, sagte Sascha Meder. 
Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen sei nach wie vor hoch, so Meder. Zum neuen Schuljahr wurde deren Zahl noch einmal um 50 auf insgesamt 200 Hortplätze erhöht, die Zahl der Mitarbeiter auf 30 aufgestockt. „Aber dann ist die Kapazitätsgrenze endgültig erreicht“, betonte Meder mit Blick auf den fehlenden Platz rund um die Grundschule. Allerdings stehen noch etwa 15 weitere Kinder auf einer Warteliste für einen Betreuungsplatz.

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