Alle Portionen ausverkauft

Heringsessen beim MSC und den Anglerfreunden

GESELLIGES Beisammensein: Der Motorsport Club hatte zum Heringsessen eingeladen. (Foto: Scherer)

Kelsterbach. Während die Narren mancherorts an Aschermittwoch ihre bunten Faschingskostüme gegen Trauerkleidung tauschen, um das Ende der fünften Jahreszeit zu beweinen, laden in der Untermainstadt zwei Vereine zum traditionellen Heringsessen ein.

Bereits zum 38. Mal servierte der Motorsport Club Kelsterbach (MSC) seinen Gästen leckeren Hering vom Hamburger Fischmarkt mit Kartoffeln. Zurück geht diese Tradition auf MSC-Mitbegründer Friedel Fuchs. Vor allem das gesellige Beisammensein steht dabei im Vordergrund.
Überrascht waren die Organisatoren vom enormen Zuspruch. War die Resonanz in den Vorjahren geringer ausgefallen, kamen diesmal 55 Gäste in den Hessensaal. Wie der MSC-Vorsitzende Markus Dipp erklärte, seien alle Fischportionen verkauft. Woher der große Zuspruch kam, konnte sich Dipp nicht erklären. „Aber wir sind positiv überrascht.“ Dabei sind nicht nur Vereinsmitglieder beim Heringsessen des MSC willkommen. Wem nicht der Sinn nach Fisch stand, konnte als Alternative eine Wurstplatte wählen.
Für die Mitglieder hatten die Anglerfreunde Kelsterbach ebenfalls ein Heringsessen im Anglerheim organisiert. Erstmals hatten die Angler die Zusammenkunft auf den Aschermittwoch gelegt und zudem auf das karnevalistische Programm mit Tänzen und Redebeiträgen verzichtet.
Wie der Vereinsvorsitzende Jürgen Pawlik erklärte, seien in den letzten zwei Jahren immer weniger Mitglieder zum Heringsessen, das samstags stattfand, gekommen. „Im letzten Jahr waren wir 35 Leute, davon 15 Akteure“, so Pawlik. Der Aufwand für die Helfer und Aktiven sei für rund 20 Gäste einfach zu groß.
Auch zum abgespeckten Heringsessen ohne Programm waren nur knapp 30 von derzeit rund 230 Mitgliedern gekommen. Laut Pawlik wolle man nun im Vorstand klären, ob man das Heringsessen im nächsten Jahr überhaupt noch mache. „Das ist schade für die Mitglieder, die jedes Jahr kommen“, so der Vorsitzende. Vor allem die Jugend interessiere sich nicht mehr so für die Veranstaltung.
Pawlik sieht darin aber auch eine Chance, in Zukunft vielleicht neue Veranstaltungen ins Leben zu rufen. Denn gerade die sportlichen Termine aber auch das Fischerfest würden immer gut angenommen und lockten Mitglieder und Gäste an. Auch die Jugend habe gut besuchte Veranstaltungen, wie das dreitägige Mammutangeln.
Immer gut besucht ist das Anangeln. Hierzu treffen sich die Anglerfreunde wieder am Sonntag, dem 13. April, von 7 bis 12 Uhr am Staudenweiher. (nad)

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