Informationsabend zu Klimaprojekten

Mörfelden-Walldorf (seb). In Walldorf arbeitet die Stadtverwaltung daran, in einem ganzen Quartier energetische Modernisierungen anzustoßen. Unter dem Motto „Sorglos in die Zukunft blicken“ lädt Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) die Bewohner des „Klimaquartiers“ nun in die Stadthalle ein. Am Dienstag, dem 25. September, wird hier ab 19.30 Uhr über geplante Projekte informiert. Wichtige Themen sind die energetische Gebäudemodernisierung, eine Sanierungssatzung sowie die Nahwärmeversorgung mit Bio-Energie und Sonnenwärme. „Noch nie war energetisch modernisieren so lukrativ“, sagt Bürgermeister Becker im Vorfeld der Veranstaltung. „Zinsgünstige Bankkredite, staatliche Zuschüsse und städtische Förderung wollen wir ergänzen durch die Einführung einer Sanierungssatzung für das Klimaquartier Walldorf“, heißt es vom Rathauschef weiter. Modernisierungsmaßnahmen könnten dann auch steuerlich begünstigt werden. Wichtig sei, dass Hausbesitzer im Klimaquartier den bereits an sie verschickten Fragebogen ausfüllen und zeitnah an die Stadtverwaltung senden. Michael Stoll von der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft wird in der Stadthalle erläutern, was eine Sanierungssatzung für Grundstückseigentümer bedeutet.
Auf dem Programm steht weiter ein Vortrag von Thomas Otterbein über die geplante Nahwärmeversorgungsanlage. Der Vorsitzende der Energiegenossenschaft Bermeg wird auf die Wärmeerzeugung mit Holzhackschnitzeln eingehen und die Vorteile der Anlage erläutern. „Je mehr Gebäude angeschlossen werden, desto günstiger wird es für alle“, so Otterbein. Das Walldorfer Klimaquartier ist rund 32 Hektar groß und beginnt am Walldorfer Festplatz.EsreichtbiszurFeuerwehrsowiederKelsterbacher Straße. Damit umfasst es 167 Wohngebäude und zählt rund 1150 Bewohner. Außerdem gehören Stadthalle, Wilhelm-Arnoul-Schule, das Jugendzentrum, Vereinsgelände sowie die städtische Sporthalle zum Klimaquartier.

 

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